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Der Wasserhaushalt
04.04.2009 12:38 (1601 x gelesen)

Mensch und Tier benötigen Wasser, um den Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Wasser wird ständig auf verschiedenste Weise verloren. Durch Verdunstung oder durch Ausscheidung. Ausgeatmete Luft enthält in der Regel mehr Wasser als eingeatmete Luft.
Das Wasser stammt aus dem Gefäss-System. Die Lungen sind am Wasserverlust durch Verdunstung beteiligt. Sie haben eine grosse Anzahl von Blutgefässen, der Gasaustausch findeet über dünne Membranen statt, die von Plasma, in dem sich das Gas auflöst, feucht gehalten werden.

Beim Hund spielt die Atmungsverdunstung eine wichtige Rolle im Kühlprozess. Über die Nieren ist ein gewisser Wasserverlust durch Ausscheidung ebenfalls bestimmt, gleichzeitig werden Abfallprodukte beseitigt. Auch bei der Defäktion wird Wasser verloren.

Verloren gegangenes Wasser muss wieder zugeführt werden. Wasser wird in der Regel durch Trinken aufgenommen. Es gelangt über Maul und Speiseröhre in den Magen, dann in den Darm. Dort kannes über Osmose den Blutkreislauf erreichen.

Bei normaler Fütterung und Tränkung befindet sich das Wasser im Organismus in einem Fliessgleichgewicht. Die vorhandene Wassermenge im Organismus bleibt konstant weil Wasseraufnahme und Wasserabgabe gleich hoch sind. Wasserabgabe kann erfolgen über den Atmungstrakt, über die Kotausscheidung, über die Nieren sowie über die Haut. Der Darm funktioniert unter anderem als Wasserreservoir. Sinkt der Wassergehalt im Organismus ab, so wird vermehrt aus dem Darm Wasser zur Auffüllung der Flüssigkeitsräume genommen. Die grösste Wassermenge wird über die Nieren ausgeschieden.

Der Wasserverlust kann durch bestimmte Verhaltensweisen wie bespielsweise das Aufsuchen eines kühlen Ortes, verringert werden oder aber durch Einschränkung der Wärmeproduktion, indem keine körperlichen Aktivitäten stattfinden oder keine Nahrungaufnahme. Tiere, die an Wassermangel leiden vermindern die Nahrungsaufnehme zum Teil stark. Dadurch wird der Wasserverlust durch Ausscheidung vermieden. Es muss aber betont werden, dass für ein Tier die Wasserkonservierung von Nachteil ist, da ein solches Verhalten in die Thermoregulation eingreifen kann.

Der Wasserbedarf wird über das Trinken und über das in der Nahrung gebundene Wasser aufgenommen. Das Klima spielt eine grosse Rolle für den täglichen Bedarf an Wasser. Auch die Leistung, die ein Tier bringen muss, beeinflusst die benötigte Menge. Muttertiere die säugen benötigen einiges mehr an Wasser, ebenso ist der Wasserbedarf bei Jungtieren in Bezug auf die Körpermasse grösser als bei erwachsenen Tieren.


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