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Krallen schärfen
21.03.2009 15:43 (1745 x gelesen)

Das zweithäufigste Problem der Katzenbesitzer ist, dass Tapenen, Couch und Teppiche als Kratzbaum erhalten müssen, obwohl das Tier ein eigens dafür gedachtes Möbelstück hat.

Wieder ist die Ursache im normalen Verhalten des Tieres zu finden: Auf ihren Wegen durchs  Revier hat jede Katze ihre fixen Punkte, die sie beim Passieren markiert. Denn Abnutzung der Krallen ist nur einer der Gründe für das Benutzen des Kratzbaumes.
Der zweite, viel wichtigere Grund ist das Absondern von Duftstoffen am "Stammbaum". Über die Duftdrüsen an den Pfotenballen sondert die Katze Geruchselemente ab, die für uns nicht wahrnehmbar sind, wohl jedoch für andere Katzen.

 



Frei laufende Tiere wählen zum markieren oft einzeln stehende Bäume, deren Stämme im Lauf der Jahre richtig abgewetzt werden. In der Wohnung liegen diese Kratzpunkte zwischen den Tagesaufenthaltsorten und Schlafplatz. Markiert wird meist nach dem Aufwachen und dem Strecken, manchmal auch als Übersprungshandlung nach einer Schrecksituation, aus Verlegenheit oder zu Demonstrationszwecken.

Die grösste Chance, eine Katze an den Kratzbaum zu gewöhnen oder ihr ein Kratzbrett schmackhaft zu machen hat man, wenn das vorgesehene Möbel wenige Tage nach Einzug des  Tieres in die Nähe des Lieblingsschlafplatzes gestellt wird, Wird der Kratzbaum erst einmal akzeptiert, braucht man in der Regel keine Angst mehr zu haben um die Einrichtung.

wenn die Katze ihre Krallen jedoch gegen Tapete, Couch und Teppich richtet hilft ein neuer Kratzbaum in der Regel nichts mehr. Mit einem Erziehungsprogramm muss ihr dann der gewohnte Platz verleidet und der gewünschte Baum attraktiv gemacht werden.

Couch und sonsitge bevorzugte ratzplätez werden mit einem dicken Plastik abgedeckt, wo notwendig auch der Teppich. In unmittelbarer Nähe der alten "Tatorte" lockt man die Katze mit einem höchst attraktiven Angebot: fasriges Kratzbrett, borkiges Holz, eng geknüpfter, fester Stoff. Gerade so hoch angebracht, dass sie es mit den Vorderpfoten beim Strecken erreichen kann, wirkt verführerisch.

Die Anziehungskraft kann noch verstärkt werden, wenn das Brett mit dem persönlichen Geruch versehen ist. Trick: Schmusen Sie mit ihrem Stubentiger nache beim Brett, bis sie ihr Kinn daran reibt (auch dort hat es Duftdrüsen), Oder fahren Sie mit der Katzenpfote mehrmals über das Brett.

Statt eines schlichten Brettes, das besonders gegen Tapetenzerstörung hilft, können Sie natürlich einen grossen Kratzbaum aufstellen oder am besten beides, damit die Untugend möglichst schnell abgewähnt und das Verhalten umgelenkt wird.

Hat die Katze Brett und Baum angenommen, kann probeweise die Folie von den alten Plätzen entfernt werden. Wird sie nicht rückfällig, kann der Kratzbaum allmählich Meter für Meter an den endgültigen, von Ihnen gewünschten Ort verschoben werden.

Jeder Kratzbaum sieht nach einigen Jahren schäbig und zerschlissen aus. Das kann zur Folge haben, dass sich das brave Tier plötzlich erneut an Teppich und Tapete zu schaffen macht. Lassen Sie den alten so lange stehen, bis der neue eingeweiht ist und für die Katzennase genügend Eigengeruch aufweist, dass sie ihn akzeptiert.


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