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Verhaltensstörungen
21.03.2009 14:26 (1666 x gelesen)

Während bereits im Mittelalter Schriften zum Abrichten von Hunden, zur Erziehung von Vögeln oder zur Schulung von Pferden verbreitet waren, kannte kein Mensch Verhaltensprobleme der Hauskatze.

Bis vor rund 150 Jahren, als die Samtpfoten Einzug in die städtischen Wohnungen hielten und damit ihr individueller Lebensraum immer enger wurde, die ersten Störungen im Verhalten der Mäusefänger auftauchten.

Die Zucht, die nicht nur bestimmte Aussehensmerkmale verstärkt, sondern auch Verhaltensmuster fördert, sowie das Zusammenleben mehrer Katzen ohne Ausweichmöglichkeiten taten ihr übriges. Die neurotische Katze wurde zum Problem.



Heute bitten 1/3 der Katzenbesitzer beim Tierarztbesuch nicht um medizinischen, sondern um Rat bezüglich des Verhaltens. Die meisten Probleme entstehen dann, wenn zu viele Katzen auf zu wenig Raum leben. Allzuleicht verführt übergrosse Katzenliebe oder Mitleid zu einer "Sammelleidenschaft", die wirklich Leiden schafft und weder Mensch noch Tier gut tut oder nutzt.

Fast immer können Sie unerwünschtes Verhalten ändern, wenn Sie wissen, wie es entstanden ist.

Jahr für Jahr werden hunderte von Hunden und Katzen unter einem Alter von 2 Jahren eingeschläfert, wur weil eine Komponente ihres Verhaltens für den Besitzer unannehmbar erscheint. Tausende werden in neue Hände gegeben oder ausgesetzt. In der Mehrheit der Fälle wäre das Problem überhaupt nicht entstanden, wenn der Tierbesitzer über das tierische Verhalten und die Bedürfnisse richtig informiert gewesen wäre!

Beim Menschen leugnet niemand die Zusammenhänge zwischen körperlichen und seelischen Komponenten. Das Wohlbefinden unserer Lieblinge erstreckt sich stark auch auf den seelischen Bereich, nicht nur auf den körperlichen.

Nicht jede Katze passt zu jedem Katzenbesitzer oder in jede Umgebung. Die ersten Lebenswochen eines Junghundes wie auch einer kleinen Katze sind für deren Verhaltensprägung und Wesensentwicklung von grösster Bedeutung.

Im Zusammenleben mit Mensch / Tier wird manchmal die Behandlung, der Umgang recht antropomorph. Die überwiegende Mehrheit der Tiere passt sich dieser Rolle recht gut an. Doch für einige von ihnen bricht die Kommunikation zusammen, ist die Sprachbarriere Mensch / Tier zu gross. Bei Samtpfoten ist dies ebenso der Fall wie bei Rutenwedlern.

Wann können Verhaltensstörungen auftreten:
- hohe Katzendichte, Katzenpopulation wächst
- Gefühlsbedingte Antwort auf gewisse Zustände oder Veränderungen
- Wenn die Routine nicht mehr klappt
- wenn bestraft wird

Je höher die Katzendichte ist, desto eher spritzen vor allem kastrierte Weibchen. Katzen spritzen öfters, wenn sie Angst haben, verwundbar sind oder der Besitzer sie nicht merh so sehr beachtet (Entzug von Aufmerksamkeit).
Oft gibt es auch Probleme, wenn die ansässige Katze das Wohnrecht verteidigen muss, z.B. weil in der Nachbarschaft eine neue Katze eingezogen ist.

In Katzengruppen, die eine Grösse von 10 Katzen überschreiten, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass früher oder später ein Tier zu spritzen beginnt. Auch wenn die Ausweichmöglichkeiten grosszügig sind und viel Platz / Räume vorhanden sind.


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