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Hund und Garten - die Versäuberung
21.03.2009 12:51 (2480 x gelesen)

Hund und Garten - die Versäuberung

Es gibt sie, die Hunde, welche perfekt darauf trainiert sind, im eigenen Garten weder zu koten noch zu urinieren. Ist ja auch eklig, wenn man in einen "Vulkan" tritt.. Auch braucht es kein zusätzliches Wasser um bei heissem Wetter allfällig dekorativ herumstehende Blumentöpfe zu "entparfümieren" (nur bei Rüden). Soweit die rasch ersichtlichen Vorteile.

Es git sie auch, die Hundebesitzer, die es bereut haben, ihrem Liebling dieses Verhalten antrainiert zu haben. Nämlich dann, als er krank war und Durchfall hatte. Mitten in der Nacht auf die Strasse - einmal geht ja noch, doch mehrmals? Und jedes Mal feststellen müssen: es hat nicht gereicht, alle Gartenwegplatten haben ihren Teil abgekriegt. Und sie müssen sofort geputzt werden, weil man sonst beim nächsten Gang in der Eile einen Pantoffel voll herauszieht.

Nicht zu vergessen: der Stress für den Hund. Es ist ihm schon peinlich, sein Tun nicht unter Kontrolle zu haben. Um wie viel wohler wäre ihm, der dürfte einfach auf die Wiese. Und wir müssten nicht um unsere Pantoffeln fürchten, können wir doch unter der Eingangstüre stehen bleiben, der Rutenwedler findet den Weg allein. Und er wird nicht die Platten wählen sondern die Wiese aufsuchen und sein Bestes tun.

 



Kuno, ein Leonberger von nicht zu unterschätzendem Ego und ein kräftiger, in sich ruhender Typ wurde von Welpe an so trainiert. Das Verhalten ging in Fleisch und Blut über. Im Alter von 9 Jahren, mit Diagnose Muskelschwund in den Hinterbeinen, hatte er zwar keine Schmerzen, jedoch beträchtlich Mühe aufzustehen. Die Blase war auch nicht mehr so dicht und oft pressierte es dann plötzlich für die Verrichtung der Geschäfte. Sein Problem: im Garten darf ich nicht! Und bis der Mensch sich angezogen hat, gerade im Winter, ui ui ui

Pascha, der französische Laufhund wurde auch so trainiert. Er ist jetzt 11 Jahre und hat bis heute noch fast keine Gebrachen und Beschwerden, er ist einzig etwas steifer als auch schon und der Kopf braucht etwas länger zum reagieren.
Pascha kam ausnahmsweise ferienhalber in ein Tierheim. Da war er mit anderen Hunden zusammen, was ihm sehr gut gefiel. Gesellschaft und Auslauf zusemman, toll. Pascha hatte nur ein Problem: seine Geschäfte. Doch nicht im Auslauf! Verboten!
So versäuberte er sich auf dem Spaziergang und für den Rest des Tages nicht mehr. Er liess sich auch von anderen Hunden im Auslauf nicht zum pinkeln animieren. Er versäuberte sich täglich 1x. Bis am 3. Tag der Betreuerin auffiel, dass Pascha, kaum draussen, das Wasser nur so herausrann, die Zeit nicht reichte um das Bein zu heben, so gross war der Druck.

Ja, wir verlangen manchmal von unseren Lieblingen ser viel und vermutlich ohne an die möglichen Konsequenzen zu denken. Es ist schwer verständlich dass die Hunde dieses "Versäuberungsverbot" so strikte einhalten. Es darf angenommen werden, dass es ihnen auf sehr beeindruckende Weise vermittelt wurde.


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