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Fastfood
25.12.2008 15:08 (1624 x gelesen)

Fastfood
Sie haben bereits mehrere Hundefutter ausprobiert und keines befriedigt Sie, resp. Ihren Hund?
 
Das wundert nicht wenn man weiss, dass rund die Hälfte der Hunde Verdauungsstörungen oder allergische Reaktionen hat. So wie unser Rüde.


Längere Zeit hatte unser Rüde immer wieder Probleme mit seiner Haut (Juckreiz, stellenweise „Püggeli“) und zeigte dies durch häufiges Kratzen an ebenso wie mit Unruhe, oft kurze Zeit nach der Fütterung. Je nach Futtersorge variierte die Intensität. Der Tierarzt wählte Cortison als Mittel der Wahl, das meinem Hund „fehlt“. Doch es vermochte nur kurz die Symptome zu unterdrücken. Einer der Schritte die ich machte war die Umstellung auf ein Futter ohne Weizen und ohne Soja – die Weizenproblematik ist seit längerem bekannt.
Das ging dann knapp 1 ½ Jahre gut, dann wieder das Hautjucken, doch zusätzlich waren jeweils nach der Fütterung die Lefzen und das Zahnfleisch knallrot, wie entzündet. Gemäss Tierarzt sei die Findung des Problems sehr schwierig bei solchen Symptomen, also Antibiotika weil entzündet und Cortison gegen Juckreiz. Selbstverständlich habe ich die Medikamente verabreicht um dem Hund rasch Erleichterung zu verschaffen und mir damit einen Moment Zeit zu überlegen, was zu tun sei.
Denn so konnte es nicht weitergehen, das hält weder Mensch noch Hund aus. Und selber habe ich eine Aversion gegen Medikamente, die Symptome bekämpfen bzw. unterdrücken und in der Regel Nebenwirkungen haben, wenn nicht sofort so doch auf lange Sicht.
 
Das Internet gibt ja viel an Informationen her, auch über Rohkostfütterung. Jetzt denken Sie vielleicht oh weh, eine Wissenschaft für sich und sicher sehr kompliziert und aufwändig. Hier ist wichtig: wenden Sie sich an jemanden, der sich mit der Ernährungsphysiologie von Hund und Katze auskennt. Es gibt viel „Schrott“ an Informationen und selbsternannte Ernährungsberater. Auf Anfrage kann ich Ihnen gute Kontakte vermitteln.
 
Die Risiken und Nebenwirkungen der Industriekost kennen die wenigsten Tierärzte. Doch die gibt es, sie können sich äussern in
-         Durchfall
-         Erbrechen
-         Hautprobleme
-         Zahnprobleme
-         Appetitlosigkeit
-         Übergewicht!
-         Verhaltensstörungen (die Beschwerden unserer Hündin)
-         Blähungen
-         Häufig verstopfte Analdrüsen
 
Diese Aufzählung ist nicht abschliessend. Mittlerweile haben unsere Hunde und auch Katzen dieselben „Zivilisationskrankheiten“ wie wir Menschen. Eigenartig, oder?
Dass Fastfood ungesund ist, ist erwiesen. Künstliche Vitamine sind ebenfalls nicht über alle Zweifel erhaben und so natürlich wie Plastik.
 
Doch wenn der Tierarzt vom Heiler zum Händler wird (welche Praxis hat heute keinen Shop mit einer bestimmten Futtermarke?), dann ist Selbstverantwortung gefragt.
Sicher helfen Diätfuttermittel bei Krankheiten, doch das Problem lösen sie allein nicht. Und Spezialisten auf dem Gebiet der Diätetik sind sehr, sehr dünn gesät. Und einer der das ist, kann viel mehr als Dosen und Tüten verkaufen.
 
Für mich, meine Hunde und für interessierte Hundehalter habe ich viel Fachliteratur gelesen und mit Leuten gesprochen, die die Problematiken kennen und sich detailliert und unermüdlich mit dem Thema Ernährung und Krankheit bei Hund und Katze auseinandersetzen sowie in der Lage sind einem Tier wirklich zu helfen.
 
Die Rohfütterung ist nicht so kompliziert wie es zum Teil dargestellt wird – kann aber kompliziert und extrem aufwändig betrieben werden. Ich denke, Fanatismus ist hier fehl am Platz. Individuell auf das jeweilige Tier abgestimmt sollte die Fütterung sein.
 
Selber habe ich mich für die unkomplizierte Variante entschieden, denn meine Hunde haben mehr davon wenn ich die Zeit, die ich ihnen widmen kann nicht für Menuezubereitungen von 45 Minuten verwende, sondern für Spiel, Training und Spaziergang.
 
Weshalb sollten wir nicht in der Lage sein, unsere Hunde eigenverantwortlich zu ernähren? Was unsere Eltern schafften, uns nämlich ohne akribisch durchdachte Speisepläne gesund gross zu ziehen, traut uns die Futtermittelindustrie nicht zu.
Weil Hund und Katze andere Ansprüche haben als der Mensch lohnt es sich, Hilfe durch Fachpersonen mit fundiertem Wissen beizuziehen.
 
In diesem Sinne. Wolf bekomms! Bei Fragen und für Gespräche (jedoch nicht individuelle Ernährungsberatung) stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung.
 
Anita Müller, im November 2008


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