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Stimulierung
26.09.2008 19:12 (1638 x gelesen)

Stimulierung - Wie kann sich Stress beim Hund äussern?
 
Den Stress kann man in zwei Gruppen unterteilen: Überstimulierung und Unterstimulierung.
Beide Typen führen zum gleichen Resultat, nämlich zu übertriebenen Reaktionen, einem heftigen Temperament und zu einem Hund, der leicht blockiert wird und – natürlich – Verhaltensprobleme entwickelt.


Überstimulierung wird durch zu häufige Jagd- und Kampfspiele verursacht. Bei der Jagd ebenso wie beim Jagdspiel, werden von der Nebenniere besonders viele Stresshormone freigesetzt. Ein Jagdspiel ist beispielsweise das Werfen von Bällen und Stöcken. Wenn im Spiel ein anderer Hund verfolgt wird, handelt es sich ebenfalls um ein Jagdspiel.
Natürlich wollen wir den Hunden das Spielen nicht verbieten. Wir sollten lediglich darauf achten, dass sie stressende Spiele nicht zu häufig spielen. Jeden Tag ist zuviel.
Kampfspiele können auch stressend sein wenn sie übertrieben werden. Es sind oft Männer, die Kampfspiele spielen. Boxen und Ringen, Ziehen und Zerren. Es handelt sich hier um eine aggressive Form des Spielens.
 
Unterstimulierung findet statt, wenn ein Hund ein unnatürliches Leben verbringt. Der Hund stammt vom Wolf ab und hat die gleichen Bedürfnisse wie dieser. Er ist ein Rudeltier, er benötigt Gesellschaft und eine Gemeinschaft in der er sich wohl fühlt.
Wenn ein Hund jeden Tag 7-8 Stunden alleine ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass er ein Problemverhalten entwickelt, gross.
Versuchen Sie in diesem Fall eine Person zu finden, die mit dem Hund spazieren geht oder nehmen Sie ihn mit zur Arbeit. Der Hund braucht den engen Kontakt zu Familienmitgliedern. Ein isolierter Hund, der drinnen und draussen eingesperrt ist lebt unnatürlich. Der Hundezwinger oder die Kette sind Beispiele für Isolation, die den Hund davon abhält, mit der Familie zusammen zu sein.
Ein paar Stunden am Tag schaden nicht, aber eine zu lange Zeit allein zu sein ist für den Hund ungesund. Diese Forderung gilt auch im Haus.
Der Hund sollte auch nicht in einen bestimmten Raum des Hauses verwiesen werden. Er muss dabei sein. Ist er zu aufdringlich und lästig, sollte er nicht angebunden oder eingesperrt werden. Dies nützt nichts. Nein, er sollte stattdessen beschäftigt und erzogen werden.
 
Ein Hund ist ein aktives Tier. Aber er ist auch ein Rudeltier. Die Verhaltenssynchronisation ist für das Rudel ein wichtiger Begriff. Dies bedeutet, dass alles von den Rudelmitgliedern gleichzeitig durchgeführt wird – gleichzeitig schlafen, gleichzeitig aktiv sein. Erst dann werden die Individuen zu einem Rudelverband. Dieses Phänomen führt dazu, dass unsere erwachsenen Hunde passiv bleiben und kaum etwas unternehmen wenn wir nichts tun. Wenn wir uns aufs Sofa setzen legt sich der Hund hin. Auf Spaziergängen lässt der Hund seiner Energie freien Lauf. Hier ist der Hund wach und aktiv. Aber im Garten ist der Hund passiv. Ist er im Garten allein, legt er sich hin und schläft, gleichgültig wie gross der Garten ist.
Dieses Verhalten wird auch im Haus gezeigt. Der Hund geht ein wenig umher, spielt ein bisschen, begrüsst die Gäste so welche kommen.
Probieren Sie einmal zusammenzurechnen. Wie lange geht der Hund täglich spazieren, wie lange bewegt er sich im Haus, im Garten? Ist Ihr Hund täglich mehr als 20 Stunden in Ruhe, ist er unterstimuliert. Dann sollten Sie mit einem Aktivierungsprogramm beginnen.
 


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