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Richtig Spielen mit dem Hund
13.09.2008 20:28 (1701 x gelesen)

Richtig spielen mit dem Hund

Spiel bietet die beste Möglichkeit, unserem Hund ohne Aggressionen beizubringen wer der Chef ist und eignet sich um Rangordnungen zu festigen. Dies gelingt jedoch nur, wenn korrekt, nämlich auf „hündisch“ gespielt wird.

Doch wie spielen wir richtig mit ihm? Ohne ihm etwas Falsches zu vermitteln?



Das sollte vermieden werden:

  • Zerrspiele/Streit um Beute (wie sein Spielzeug, Futterbeutel, Kauknochen)
  • Raufen/Kräftemessen also Territorialspiele
  • Zielloses und wildes Toben
  • Blosse Hände, Arme, Füsse dazu benutzen

Warum? Daraus kann sich sehr schnell ein Ernstfall entwickeln. Und in einem Ernstfall ziehen wir immer den Kürzeren! Die meisten Tiere sind uns körperlich überlegen. Sie sind schneller, wendiger, haben schließlich schärfere Zähne und Krallen und sind geübter im Beissen. Bei sehr kleinen Hunden sollten wir sowieso aufpassen, dass wir ihnen nicht wehtun – auch hier machen körperbetonte Spiele keinen Sinn. Abgesehen davon vermitteln wir dem Hund einzig dass wir nichts „drauf“ haben. Zerrspiele fordern den selbstsicheren Hund zum diskutieren auf.
Einzig den sehr unsicheren Hund, der dringend mehr Selbstvertrauen benötigt können wir mit Zerrspielen (Spieltau) aufbauen.

Wildes Toben fördert womöglich Grobheit und betont statt einem Miteinander nur das Gegeneinander. Eigentlich kein Wunder, dass viele Hunde ihrem Menschen nicht wirklich folgen, oder? Umdenken lohnt sich!


Legen Sie die Spielregeln fest

  • Sie und Ihr Hund sollten natürlich erst einmal in die richtige Stimmung kommen! Das wird oft unterschätzt, aber Hunde merken sehr genau, wenn wir nur gelangweilt versuchen, unsere „Beschäftigungspflicht“ zu erfüllen. Lassen Sie sich ein und haben Sie Spaß daran!
  • Initiieren Sie das Spiel und entscheiden Sie, wann das Spiel beendet wird. Am besten, wenn es noch Spaß macht, dann ist es immer etwas Besonderes.
  • Sobald Ihr Hund Ihnen gegenüber korrektive Maßnahmen ergreift, beenden Sie das Spiel emotionslos. (Zähne einsetzen, freches Anbellen, knurren, Sie umklammern etc.) Er wird rasch feststellen, dass Spielen nur möglich ist, wenn er sich angemessen verhält.
  • Spielen Sie mit Ihrem Hund an einer 5-m Leine, die Sie am Ende halten oder auch mal ganz schleifen lassen. Damit behalten Sie notfalls auch die Kontrolle, wenn Ihr Hund z.B. versucht, Ihnen den „Stinkefinger“ zu zeigen, um seine eigenen Regeln durchzusetzen. Er könnte zum Beispiel plötzlich „sehr interessiert“ am Boden schnuppern, Sie ignorieren, oder woanders hinlaufen wollen. Mit der Leine brauchen Sie nicht hilflos rufen und wie „ein Depp“ dastehen. Sie können auf die Leine treten oder ihn zurückzupfen und klarmachen: So wie ich spiele, oder gar nicht – eine sehr hündische Aussage!
  • Immer dann aufhören, wenn es am Schönsten ist!

Wenn Sie das Spiel beenden oder pausieren wollen, entspannen Sie sich körperlich und packen den Gegenstand weg. Ignorieren Sie sämtliche Versuche Ihres Hundes, Sie weiter zum Spielen aufzufordern.
Bei einem solchen Spiel sind Sie schließlich immer derjenige, der das Geschehen bestimmt und Kontrolle über die
„Beute“ behält – also genau das, was wir erreichen wollen. Ihr Hund lernt: Du bist ein super Boss und zeigst mir, was ich tun soll! Beachten Sie: Dieses Spiel ist für den Hund sehr anstrengend – also nicht übertreiben.


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